FREIE WÄHLER in Sorge um Grundwasserspiegel

Maßnahmen zur Verbesserung des Wasserkreislaufes gefordert.

Seit Jahren steigt die Durchschnittstemperatur in Deutschland mit geringen Schwankungen kontinuierlich an. Dem Jahrhundertsommer 2003 folgten 2018 und 2019 erneut Sommer mit ungewöhnlich langanhaltenden Trocken- und Hitzeperioden. Der dadurch verursachte hohe Verbrauch an Trinkwasser schlägt sich in einem sinkenden Grundwasserspiegel nieder, besonders dann, wenn angesichts leerer Regentonnen auch für die Bewässerung von Gärten und Grünflächen auf Leitungswasser zurückgegriffen wird.

Der Grundwasserspiegel sollte sich als Teil des natürlichen Wasserkreislaufes durch Versickerung von Niederschlägen wieder erholen. Dies wird aber neben den klimatischen Defiziten zusätzlich durch steigende Bebauung und Versiegelung von Flächen negativ beeinträchtigt. In der Folge gelangt ein erheblicher Teil von Regenwasser direkt in die Kanalisation und wird so einer natürlichen Versickerung entzogen. Dazu kommt eine weiter steigende Einwohnerzahl im Rhein/Main-Gebiet mit entsprechend noch höherem Wasserverbrauch. Aus Rhein und Main werden schon heute riesige Wassermengen für Versickerung entnommen, um einem starken Absinken des Grundwasserspiegels entgegenzuwirken.
Die FREIEN WÄHLER fordern im Rahmen der kommunalen Möglichkeiten Maßnahmen mit positiver Auswirkung auf den Grundwasserspiegel. Bei Planungen für künftige Wohn- und Gewerbegebiete sollten z.B. die Flächenversiegelung minimiert, zentrale Versickerungsflächen vorgesehen und eine Dachbegrünung in Erwägung gezogen werden. Diese Maßnahmen könnten u.a. zur Entlastung des Kanalnetzes, Schaffung von neuen naturnahen Lebensräumen für Pflanzen- und Tierwelt und zur Verbesserung des Mikro- und Stadtklimas führen.
Es ist jetzt Zeit zum Handeln und die FREIEN WÄHLER werden sich dafür einsetzen, dass realistische Möglichkeiten zu einer Verbesserung der Situation umgesetzt werden.

FWR im Bayerischen Landtag

Eine Gruppe der FREIE WÄHLER Rödermark folgte einer Einladung der Freien Wähler Landtagsfraktion in Bayern. Sie reisten mit dem Zug nach München und verbrachten dort erlebnisreiche Tage.

 

 

 

Am ersten Abend stimmten die Reisenden sich am bekannten Nockerberg auf die bayerische Biergartenkultur ein. Am nächsten Morgen begrüßte der Fraktionsgeschäftsführer Dr. Fabian Mehring die Rödermärker im Plenarsaal des bayerischen Landtags, nachdem das imposante Gebäude intensiv besichtigt werden konnte. Als Dank und in Erinnerung an diesen denkwürdigen Tag überreichte der erste Vorsitzende Peter Schröder am Rednerpult des Landtags einen hessischen Bembel und den dazugehörigen Apfelwein an die bayerischen Freunde. Danach fuhren die Besucher mit der S-Bahn zum Starnberger See, um dort eine Rundfahrt mit dem Schiff zu unternehmen. In Possenhofen wurde die Fahrt unterbrochen, wo ein Spaziergang zum Schloss der Kaiserin Sissi nicht fehlen durfte. Am kommenden Tag wurde die Gruppe von einer typisch bayerischen Führerin in die Geheimnisse des Viktualienmarktes eingeführt mit umfangreichen Verköstigungen. Gut gesättigt ging es zum Englischen Garten und anschließend zum Olympiapark, wo ein Musikfestival die Gäste begeisterte.

 

Am letzten Tag in Bayern verabschiedete sich die FWR- Gruppe mit einem zünftigen Weißwurst-Frühstück im Schneider Weisse in Gesellschaft von typischen bayerischen Wirtshausgängern und passender Blasmusik. Hochzufrieden mit vielen schönen Eindrücken wurde dann der Zug Richtung Heimat bestiegen.

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Aufruf zur Europawahl

Die Mitglieder aller Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung von Rödermark rufen gemeinsam zur Wahl des europäischen Parlaments auf.

 

Nicht vergessen, am 26.Mai 2019 wird gewählt.

FREIE WÄHLER geben Wahlempfehlung - Rödermark kann mehr als nur ein „weiter so“

Am 24.03.2019 oder in einer Stichwahl am 07.04.2019 wird das Bürgermeisteramt in Rödermark neu besetzt. Wie bekannt, haben die Freien Wähler keinen Kandidaten aus ihren Reihen aufgestellt, aber sie haben natürlich eine feste Vorstellung davon, wer künftig an der Spitze der Verwaltung in Rödermark stehen sollte.

Von den drei Kandidaten, die sich zur Wahl stellen, gehören zwei seit der letzten Kommunalwahl (Andrea Schülner)  bzw. schon seit vielen Jahren (Jörg Rotter) dem Parlament oder der Verwaltungsspitze an. Der dritte Kandidat dagegen, Dr. Karsten Falk, tritt als parteiloser, unabhängiger Kandidat an. Er ist somit – anders als seine Mitbewerber – keiner Parteilinie oder Ideologie verpflichtet und kann ein Amt als Bürgermeister ausschließlich am Wohle Rödermarks orientieren. Damit ist er auch prädestiniert dafür, ein Bürgermeister für alle Bürger/innen zu sein. In seinen beruflichen wie ehrenamtlichen Tätigkeiten hat er sich Wissen, Erfahrung und Kompetenz für das Amt eines Bürgermeisters in Rödermark erworben. Er war und ist seit seiner frühesten Jugend im Herzen ein Rödermärker, auch wenn er seinen Wohnsitz aus Mangel an passenden Wohnobjekten in Rödermark in die Nachbargemeinde Niederroden verlegt hat.

 

Mehrere Kommunen im Umkreis werden von parteilosen Bürgermeistern geleitet. Die Bürger haben erkannt, dass ein objektiver und neutraler Blick auf die Dinge für die Entwicklung einer Kommune überaus vorteilhaft ist. In Rödermark haben die seit Jahren in der ersten Reihe der Verwaltung stehenden bzw. der Stadtverordnetenversammlung angehörenden Kandidaten den Stillstand in Rödermark in vielen Bereichen mit zu vertreten. Bei vielen neuralgischen Themen wie Straßensanierung, Verkehrsentlastung Urberach, Gymnasium für Rödermark, Schrankenschließzeiten Ober-Roden, Vereinsförderung, Stadtentwicklung u.a.m. wurden keine oder nur geringe Fortschritte erzielt. Stillstand! Statt versprochener Sparmaßnahmen erfolgten Steuererhöhungen und für einen ausgeglichenen Haushalt wurde „Tafelsilber“ verscherbelt. Ein Kandidat, der sich im Parlament gegen ein Gymnasium ausspricht dies aber in seinem Wahlprogramm als Forderung obenan stellt, ist ebenso unglaubwürdig wie eine Kandidatin, die ausdrücklich nur eine „grüne Bürgermeisterin“ sein will, aber für alle Bürger/innen da sein sollte. Nichts davon zeugt für eine Befähigung zum Bürgermeisteramt. Die Wähler werden nicht vergessen haben, dass beim letzten Urnengang vor zwei Jahren Schwarz/Grün die Strategie für die kommende Bürgermeisterwahl nur auf die Festigung bestehender  Machtverhältnisse ausgerichtet hat. Diese Art von Absprachen und Klüngelei lehnen die FWR entschieden ab.  Sie unterstützen daher vollumfänglich die Kandidatur von Dr. Karsten Falk und rufen die Bürger/innen auf, ihm seine Stimme für eine bessere Zukunft Rödermarks zu geben.

Die FREIEN WÄHLER bitten aber alle Wahlberechtigten, gleich wen sie wählen wollen,  zu den Wahlurnen zu gehen, denn nur eine hohe Wahlbeteiligung ist eine gute Legitimation für den erfolgreichen Kandidaten.

FREIE WÄHLER Realisten, nicht Populisten

In einem Leserbrief an die lokale Presse wurden die Bemühungen der FWR um eine Verkehrsentlastung in Urberach als „populistischer Leim, an dem …. Wählerstimmen kleben bleiben sollen“ verunglimpft. Es ist schon erstaunlich, wie unsolidarisch jemand mit den Sorgen und Problemen seiner Mitbürger umgeht.

 

Da wird Beschwerde geführt, dass in Sachen Verkehrsentlastung seit über 20 Jahren nichts passiert ist, aber gleichzeitig angeprangert, dass die FWR endlich die Initiative ergreifen und dieses Thema aus dem Dornröschenschlaf erweckt haben. Weder in der fälschlich als „Wahlwerbung“ (Kommunalwahlen sind erst 2021!) bezeichneten kürzlich verteilten Bürgerinformation der FWR noch in dem eingebrachten parlamentarischen Antrag wird die in dem Bundesverkehrswegeplan enthaltene Trassenführung als alternativlos dargestellt. Das Gegenteil ist der Fall. Die FWR fordern den Magistrat auf, mit den zuständigen Behörden eine konkrete Planung für eine wirkungsvolle Verkehrsentlastung einzuleiten. Bis heute gibt es dazu aber keine Information über einen aktuellen Stand. Wie dringend eine Lösung gefunden werden muss zeigt die Tatsache, dass nach neuen Pressemeldungen Hessen Mobil neue Verkehrszahlen erhoben hat und dies zur Planung eines vierspurigen Ausbaus der B486 führen soll, mit weiteren negativen Folgen für die Urberacher Straßen.

 

Richtig ist, dass jedweder Ausbau des Straßennetzes einen Eingriff in die Natur darstellt. Bei der wachsenden Bevölkerungszahl in der Rhein/Main-Region ist aber eine Anpassung der Infrastruktur an reale Gegebenheiten unvermeidlich. Man stelle sich nur vor, der Bau des Rödermarkrings wäre an solchen Argumenten gescheitert. Ober-Roden wäre heute unbewohnbar. Und genau dies wollen die FWR in Urberach vermeiden. Wie gut sich eine Ortsumgehungsstraße einfügen kann zeigt das Beispiel Offenthal.

 

Es ist einfach unredlich, den moralischen Zeigefinger zu erheben, einer seit über 40 Jahren immer wieder von Kommunen, Kreis und Land abgelehnten K/L-Trasse das Wort zu reden und keine auch nur ansatzweise realistische Alternative aufzuzeigen.

 

Die FREIEN WÄHLER werden sich in ihren Bemühungen um eine Verbesserung der innerörtlichen Verhältnisse in Urberach nicht beirren lassen.

 

 

Bernd Barutta - Kandidat für Europawahl

Hubert Aiwanger beim Wahlkampfauftakt

Unser Mitglied Bernd Barutta startet auf Listenplatz 4 für die Europawahl am 26. Mai 2019.

Zu seinem Wahlkampfauftakt hatte er Hubert Aiwanger, den stellvertretenden Ministerpräsident von Bayern nach Hirschberg eingeladen. Auch die Nr.2 der Liste, Engin Eroglu (Vorsitzender FW Hessen) folgte neben vielen anderen namhaften Persönlichkeiten der Einladung. Eine kleine Delegation aus Rödermark nahm an der Veranstaltung teil und verfolgte vor allem dem sehr interessanten Vortrag von Minister Hubert Aiwanger. Er spannte einen Bogen von der Kommunalpolitik über regionale Projekte bis hin zu Bundes- und Europapolitik.

Die jüngsten Erfolge der FREIEN WÄHLER machen Mut für die Europawahl und auch für die kommenden Landtagswahlen in den neuen Bundesländern. Hubert Aiwanger kam immer wieder auf die Wurzeln der FREIEN WÄHLER in der Kommune zurück, in denen die FW in den meisten Bundesländern sehr erfolgreich sind und mittlerweile auch viele Bürgermeister stellen. Gerade am vergangenen Wochenende wurde in Trebur der FREIE WÄHLER Kandidat im ersten Wahlgang zum Bürgermeister gewählt.

Am Rande der Veranstaltung ließ es sich Peter Schröder nicht nehmen, dem bayrischen Minister zu seinem Erfolg bei der Landtagswahl im vergangenem Jahr zu gratulieren und diskutierte mit ihm über Kommunalpolitik.

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Büttenrede

Ein Kommunalpolitiker in der Bütt
Das ist ja wohl ein Narrenstück 
Mag manch einer von Ihnen denken
Auch ich hatte, ich gesteh’s – Bedenken
Vor 2 Jahren hatte ich mein Debut
Auf der Bulauhöhe in de Bütt
* Mach doch mal 'ne Büttenrede,
in der es richtig bumst und kracht,
Nicht immer nur so Witze, blöde,
Sondern mal, was Tag und Nacht
-Passiert so in der Politik.
Auch etwas über die Partei,
Oder manches tolle Stück
Was anstell‘n unsre Kandidaten!
Auf Sowas tun die Leute warten,
So etwas gehört da rein.
So muss 'ne Büttenrede sein!
So stand es damals in meinem Buch
Im letzten Jahr begann mein Spruch:
 ‚N Guten Abend allerseits
ich sehe schon: ihr sitzt bereits
auf dass ich euch jetzt gleich erheit’re
deswegen folgt jetzt alles weit’re
denn Liebe, Leben, Politik
fasse ich jetzt in meinen Blick
jedoch: je mehr ich es bedenke
weiß ich, dass ich mich doch beschränke
auf das, was wirklich spendet Trost
in diesem Sinne erstmal: Prost!

......

Die gesamte Büttenrede von Peter Schröder hier im Download

 

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FWR Neujahrstreff 19.01.2019

FREIE WÄHLER gehen motiviert ins Neue Jahr

Die FREIEN WÄHLER hatten am 19.01.2019 zum traditionellen Neujahrstreffen Mitglieder, Sympathisanten, Freunde und Bürger/innen Rödermarks in das Naturfreundehaus Bulau geladen. Wieder waren viele Gäste der Einladung gefolgt, kein Platz blieb frei. Einige Teilnehmer hatten trotz des kalten Abends den Weg auf den höchsten Berg Rödermarks vom Bahnhof Urberach aus mit einer kleinen Wanderung verbunden und sich Appetit für das Abendessen geholt. Besonders gefreut haben sich die Gastgeber über die zahlreich erschienenen Ehrengäste. Erstmalig gab sich Bürgermeister Roland Kern die Ehre, von SPD und FDP waren mit den Herren Karademir, Kruger und Dr. Werner hochrangige Vertreter aus Parteivorstand und Fraktion vertreten, vom Ausländerbeirat Frau Demiral und Frau Basar, vom Seniorenbeirat Bernd Koop sowie der FW Kreis- und Landesvorsitzende Rudolf Schulz. Der Einladung gefolgt  war auch der unabhängige Bürgermeister Kandidat Dr. Karsten Falk.

Die ebenfalls eingeladenen Andrea Schülner, Jörg Rotter und Ralph Hartung mussten wegen anderer Verpflichtungen absagen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden des FWR Wahlvereins und der Fraktion, Peter Schröder, übernahm es Pressesprecher Siegfried Kupczok mit  einem Rückblick das Jahr 2018 aufzuarbeiten. Schwerpunkte dabei waren der CDU-Schlingerkurs beim Thema Gymnasium und der überfällige ausstehende Bericht des Magistrats für eine Verkehrsentlastung Urberachs. Ausdrücklichen Dank gab es an Roland Kern für die zügige Umsetzung des FWR Antrages, ein ÖPNV Fahrplanheft für Rödermark aufzulegen. Der Umgang der Parlamentsmehrheit mit der Opposition und einiges mehr gaben genug Stoff für einige Seitenhiebe in Richtung Koalition. Diesen Faden nahm später Peter Schröder auf, der wieder zur Freude und Erheiterung der Gäste passend zur Narrenzeit die politische Landschaft Rödermarks gekonnt in  launige Verse verpackt skizzierte. Bürgermeister Kern war hierbei mehrfach Zielscheibe, was er mit Heiterkeit hinnahm und sogar Beifall zollte. In einer kurzen Rede richtete danach Rudolf Schulz Grußworte an die Gäste. Er hob die positive Entwicklung der FREIEN WÄHLER bei Kommunalwahlen, vor allem aber bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen, hervor und hatte die Europawahlen im Mai dieses Jahres im Blick, bei denen das FWR Mitglied Bernd Barutta kandidiert. 
Trotz des mühsamen Weges, den die FWR in der Oppositionsarbeit gehen müssen, sind alle Mitglieder und im Besonderen die Fraktion und Stadtrat Manfred Rädlein voll motiviert den eingeschlagenen Pfad der sachorientierten Politik weiterzugehen. Der Zuspruch in persönlichen Gesprächen und die immer sehr gut besuchten Sitzungen der FWR-Bürgerfraktion geben Anlass weiter positiv in die Zukunft zu blicken. In diesem Zusammenhang ehrte Peter Schröder Frau Annemarie Eck als Bürgerin mit den häufigsten Besuchen der FWR Bürgerfraktion.
Mit vielen angenehmen Gesprächen, guten Speisen und Getränken verging der Abend wie im Fluge. Positiv gestimmt traten die Teilnehmer den Heimweg an mit dem Ausblick auf spannende vor uns liegende Wochen.

FWR Neujahrstreffen 2019 Rückblick v. S. Kupczok

2018 liegt nun hinter uns – ein durchwachsenes Jahr!   
Wie viele von Ihnen wissen, hielt es für mich persönlich einige gesundheitliche Probleme bereit, für die FREIEN WÄHLER aber den seit Jahren gewohnten Gegenwind von der schwarz/grünen Koalition.
„Optimismus auf harten Oppositionsbänken“ überschrieb die Offenbach Post sehr treffend den Bericht über den Start der FWR in das Jahr 2018. Diesen Optimismus brauchen die FWR tagtäglich in reichlichem Maße. Es ist manchmal nicht nachvollziehbar wie die Koalition Anträge der FWR abschmettert und sich dabei gegen das eigene Schienbein tritt.
Die FWR hatten sich gleich zu Jahresbeginn Themen gewidmet, die dringend einer Lösung bedürfen und diese mit Anträgen wieder auf die aktuelle Tagesordnung gebracht. Bei dem FWR Antrag, der Magistrat möge sich dafür einsetzen, dass Rödermark zusätzlich zu der anerkannt guten Oswald-von-Nell-Breuning-Schule ein Gymnasium bekommt, äußerten sich die CDU-Spitzen über die Presse in gleicher Richtung. Ein Gymnasium sei dringend notwendig und man werde nicht müde bei dem Schulträger darauf zu dringen hieß es. Die gleichen Herren äußerten sich zur gleichen Zeit in den Ausschusssitzungen aber gegen den FWR Antrag!! Im Mai stimmten sie dann einer interfraktionellen Resolution mit der Forderung nach einem Gymnasium für Rödermark aber zu. Wie von den FWR vorhergesehen verpuffte diese Resolution völlig wirkungslos. Daher stellten die FWR ihren Antrag im August erneut zur Abstimmung – jetzt war die CDU mit ihrem Koalitionspartner wieder dagegen. Und wenig später stand die Forderung nach einem Gymnasium bei dem CDU Bgm.-Kandidaten plötzlich an oberster Stelle!?
Bei diesem Schlingerkurs müssten die Herren der CDU doch eigentlich seekrank werden!! Was allem die Krone aufsetzt ist, dass sich die CDU in der Presse damit brüstet, schon ein Gymnasium gefordert zu haben als es die FWR noch gar nicht gab. Stimmt! Seit über 10 Jahren im Wahl-programm aber immer dagegen gestimmt. Das Schienbein muss doch richtig wehtun, bei so heftigen Tritten!
Ein weiterer Antrag betraf die Verkehrsentlastung für Urberach – ein Thema, das ohne die Initiative der FWR wohl in einen Dornröschenschlaf verfallen wäre. Bereits Ende 2016 hatte der Bund den Verkehrswegeplan 2030 mit Finanzierung beschlossen. Darin als vordringlich enthalten eine Ortsumgehung für Urberach. Keinerlei Info darüber von der Verwaltungsspitze an das Parlament.   Der FWR Antrag, der Magistrat möge sich um eine wirkungsvolle Verkehrsentlastung für Urberach kümmern, wurde mit unrichtigen Argumenten abgelehnt. Die FWR hatten nie gefordert, die Planung des Bundes 1:1 umzusetzen, sondern nur, sie  in Überlegungen mit einzubeziehen.
Schwarz/Grün will stattdessen gemeinsam mit Bgm und Erstem Stadtrat nach 45 ergebnislosen Jahren die K/L-Trasse wieder aufleben lassen. Mehrfach abgelehnt von Hessen Mobil, Kreis Darmstadt und Gemeinde Messel ist diese Lösung heute völlig unrealistisch. Hier wird den Bürgern lediglich Sand in die Augen gestreut und ein Problem auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben. Am 02.05.2018 wurde der Magistrat mit einem interfraktionellen Antrag beauftragt, mit den Behörden Vorschläge für eine wirkungsvolle Verkehrsentlastung zu erarbeiten. Dabei sollen sämtliche Varianten geprüft werden. Binnen 6 Monate (=02.11.2018) ist über den Sachstand zu berichten. Inzwischen sind 8 Monate vergangen – Bericht Fehlanzeige!!
FWR-Anfragen bezgl. der Probleme Schranken-schließzeiten in Ober-Roden, Zustand der Straßen in Rödermark und Toilettenanlage am Bahnhof O-R wurden von der Verwaltung nur teilweise und in wesentlichen Punkten gar nicht beantwortet.
Wie eingangs gesagt, man braucht reichlich Optimismus, um in Rödermark auf der Oppositionsbank im Sinne aller Bürger zu agieren. Ein Trostpflaster gab es aber doch. Der FWR Antrag das ÖPNV Fahrplanheft für Rödermark wieder aufleben zu lassen wurde von der Verwaltung zügig umgesetzt.
Zum Jahresende durfte man auch noch etwas „Schildbürgerhaftes“ erleben. Mit großer Geheimhaltung wurde versucht die Renaturierung von sage und schreibe 60m Rodau an der Rilkestr. vorzubereiten. Keine Kosten schienen dafür zu hoch! Für ein paar Quadratmeter Landerwerb wollte man einen Nachtragshaushalt mit 420.000 Euro neuen Schulden einbringen. Dazu wären bestimmt noch ca. Euro 200.000 für den Umbau der Rodau gekommen. Aber es wurde nichts daraus – der Eigentümer verkauft gar nicht!! So etwas sollte man eigentlich vorher geklärt haben. Doch so bleibt wenigstens Rödermark eine Erhöhung des Schuldenberges erspart.
Von den Koalitionären hörte man seit April nichts außer destruktivem Handeln. Die bevorstehenden Bgm-Wahlen nahmen wohl die ganze Aufmerksamkeit in Anspruch – schließlich geht es ja um Posten! Nicht so bei den FWR, die keinen Kandidaten ins Rennen schicken, sich aber frühzeitig festgelegt haben, den parteilosen Kandidaten Dr. Karsten Falk zu unterstützen. Die Kandidaten der CDU und AL/Die Grünen stehen für ein weiter so wie gehabt in Rödermark. Was aber dringend gebraucht wird, ist ein frischer Wind und da ist Dr. Falk mit Sicherheit der richtige Mann, kompetent, motiviert und keiner Ideologie oder Parteidisziplin verpflichtet.
Nun aber Schluss mit der Politik. Die FWR sind ja auch ein geselliger Haufen, wie man heute wieder sieht. Der traditionelle Sommerausflug konnte in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen leider nicht stattfinden. Dafür aber besuchte man im September das Funkhaus des Hessischen Rundfunks, wo die Teilnehmer eine sehr informative Führung geboten bekamen. Das Highlight dieses Tages war aber dann doch das gemeinsame Abendessen mit gutem Stöffche in Sachsenhausen. Die jährliche Haushaltsklausurtagung der FWR  im Herbst musste entfallen, da der Kämmerer den Haushalt später als geplant erst Mitte Dezember im Parlament einbrachte. Dafür trafen sich Mitglieder, Partner und Freunde zahlreich zu einem Gänseessen hier im Naturfreundehaus Bulau – ein schöner Ersatz für eine ausgefallene Klausurtagung!!                         
Die Mitgliederversammlung im November verlief harmonisch. Es standen keine Vorstandswahlen an, aber auch so brachten die Mitglieder ihre Anerkennung für die von Vorstand und Fraktion geleistete Arbeit zum Ausdruck. Die Kassenprüfer lobten die gute, transparente Kassen- und Buchführung unseres Schatzmeisters Gerd Gries und werden auch 2019 wieder die Kassenprüfung vornehmen.
Ja, so haben wir wieder ein Jahr erfolgreich hinter uns gebracht. Es war oft mit Ecken und Kanten versehen, aber unsere Motivation, uns für die Bürger und Bürgerinnen Rödermarks mit voller Kraft einzusetzen, hat darunter nicht gelitten. So gehen wir auch mit großem Optimismus in das Jahr 2019 und sehen gespannt dem entgegen was es uns bieten wird.

Neujahrstreffen bei den FREIEN WÄHLERN

Es ist bereits Tradition bei den FREIEN WÄHLERN Rödermark den Start in ein Neues Jahr gemeinsam mit Mitgliedern und deren Partnern, Freunden, Sympathisanten und allen interessierten Bürgern zu begehen. Auch in diesem Jahr findet das gesellige Beisammensein im Naturfreundehaus Bulau am  Samstag, 19.Januar 2019 ab 18 Uhr statt.

Pressesprecher Siegfried Kupczok wird einen kurzen Rückblick auf die kommunalpolitischen Ereignisse in 2018 geben. In gewohnt launigen Versen wird der FWR-Vorsitzende Peter Schröder die politische Landschaft in Rödermark umreißen mit einem Ausblick auf 2019. Als Gastredner wird Rudolf Schulz, stellvertretender FWR-Landesvorsitzender, erwartet.
In gemütlicher Runde ist dann Zeit für ein Kennenlernen von neu hinzu gekommenen Bürgern, für einen vielseitigen Gedankenaustausch und die Festigung zwischenmenschlicher Beziehungen. Angesichts der aktuellen Situation Rödermarks mit anstehenden zukunfts-weisenden Entscheidungen und den Bürgermeisterwahlen im Frühjahr 2019 werden natürlich kommunalpolitische Themen dabei nicht ausgeklammert. Die FWR Vorstandsmitglieder und Mandatsträger sowie Stadtrat Manfred Rädlein stehen jederzeit  für Gespräche und Diskussionen zur Verfügung und nehmen gerne Anregungen für ihre weitere Arbeit entgegen.
Wer sich vorher in frischer Luft noch etwas bewegen will, kommt am 19.01.19 um 17:30 Uhr zum Treffpunkt Bahnhof Urberach. Aus Ober-Roden kann man  mit einer kurzen Fahrt mit der Dreieichbahn Abfahrt 17:27 dazu stoßen. Es kann aber jeder, der an dem etwa 2 km langen Spaziergang nicht teilnehmen möchte oder kann, direkt um 18 Uhr zum Naturfreundehaus kommen.
Die FREIEN WÄHLER freuen sich auf eine rege Beteiligung an dieser Veranstaltung und wären für eine vorherige Anmeldung unter peter.schroe@gmx.de für die Planung dankbar.

Weihnachtsgruß

 

FREIE WÄHLER Rödermark wünschen allen Mitgliedern und Freunden

 

FROHE WEIHNACHTEN

und

ALLES GUTE im Neuen Jahr.

 

 

Weihnachtsgrüße von Dr. Karsten Falk (unabhängiger Bürgermeisterkandidat)

 

 

Koalition durch Wahlkampf gelähmt?

Beschäftigung mit Posten statt Sachpolitik
Wie von den FREIEN  WÄHLERN vorausgesehen, hat die Entscheidung von Bgm. Roland Kern, nach seiner Wiederwahl 2017 das Amt nur bis zum 30.06.2019 ausüben zu wollen, zu einer Lähmung der parlamentarischen Aktivitäten bei den Koalitionsparteien CDU und AL/Die Grünen geführt. Ganz offensichtlich ist es beiden Parteien wichtiger,  ihre Kandidaten für die im Frühjahr 2019 anstehenden Bürgermeisterwahlen in Stellung zu bringen, anstatt sich um die reichlich gegebenen Probleme Rödermarks zu kümmern.

Seit über 7 Monaten (!) wurde von der Koalition kein Antrag an die Stadtverordnetenversammlung gestellt. Viele anstehende Probleme dümpeln vor sich hin, sei es die Ausweisung von neuen Flächen für Gewerbe und Wohnungsbau, die Ansiedlung eines Vollsortimenters, die Entwicklung der Grünen Mitte zu einem Naherholungsgebiet (Stadtpark Grüne Mitte Rödermark), die Verkürzung der Schrankenschließzeiten in Ober-Roden, eine neue weiterführende Schule in Rödermark, Verkehrsentlastung Urberach, Straßensanierungen und vieles mehr. Die parlamentarischen Aktivitäten der Koalition weisen 2018 nichts Positives auf, sondern beschränkten sich auf das Abschmettern von FWR-Anträgen (Gymnasium), die sich inhaltlich aber nun im Wahlprogramm des CDU Kandidaten an oberster Stelle wiederfinden. Ein überaus enttäuschendes Bild, das die Koalition – angetreten mit dem Anspruch Rödermark zu gestalten - derzeit abgibt. Es bleibt die Hoffnung, dass mit der Wahl des unabhängigen und parteilosen Kandidaten Dr. Karsten Falk zum neuen Bürgermeister endlich ein frischer Wind und Aufbruchstimmung in Rödermark einkehren.

Mitgliederversammlung bei FREIE WÄHLER Rödermark

Begehung „Stadtpark Grüne Mitte“ und Gänseessen

Am 15.11.2018 fand in den Räumen der Königlich Bayrischen Stuben in Urberach die alljährliche Mitgliederversammlung der FWR statt. In seiner Eröffnungsrede ging der Vorsitzende Peter Schröder vor zahlreich erschienenen Mitgliedern auf die Ereignisse und Entwicklungen des  vergangenen Jahres ein. Er hob hervor, dass die Fraktionsstärke mit vier Mandaten und der Sitz im Magistrat eine hohe Effektivität in der Oppositionsarbeit ermöglichen.

Die Vielzahl von Sitzungen von Stavo, Ausschüssen, FWR-Fraktion und Vorstand sind eine enorme zeitliche Belastung, zumal dafür auch noch viel Vorbereitung und Recherche erforderlich sind. Darum sei er froh, dass dies auf mehrere Schultern verteilt werden kann. Er sei auch stolz auf die starke Präsenz der FWR bei allen öffentlichen politischen und gesellschaftlichen Veranstaltungen. Die parlamentarischen Initiativen der FWR wurden, wie bei den gegebenen Mehrheitsverhältnissen nicht anders zu erwarten, von der Koalition abgeblockt. Wichtig aber sei, dass durch FWR-Anträge die Themen Gymnasium in Rödermark und Verkehrsentlastung Urberach wieder auf die Tagesordnung gekommen sind und in der Diskussion stehen. Sehr irritierend sei, dass der FWR-Antrag Gymnasium von der CDU abgeschmettert wurde aber sich dieser Punkt kurz danach kurz danach ganz oben in dem Wahlprogramm des CDU Bürgermeisterkandidaten Jörg Rotter wiederfindet.
Die Mitglieder billigten einstimmig den Beschluss des Vorstandes, den unabhängigen und parteilosen Kandidat Dr. Karsten Falk für die im Frühjahr 2019 stattfindenden Bürgermeister-wahlen zu unterstützen. Es bestand Einigkeit, dass eine personelle Neuausrichtung an der Spitze der Verwaltung Rödermark eher voran bringen würde als ein weiter so mit unglaubwürdigen Wahlversprechen.
Schatzmeister Gerd Gries stellte den Kassenbericht vor. Die Kassenprüfer lobten erneut die transparente und gut nachvollziehbare Buch- und Kassenführung.
Wahlen standen in diesem Jahr nicht an, Vorstand und Kassenprüfer bleiben bis 2019 im Amt.
Die für Mitte November geplante Haushaltsklausurtagung der FWR konnte nicht stattfinden, da der Haushalt entgegen früherer Planungen nun erst bei der Stadtverordnetenversammlung am 11.12.2018 vom Kämmerer eingebracht wird. Stattdessen trafen sich FWR und Bürger/innen am 17. November zu einem Ortstermin in der Grünen Mitte. Stadtrat Manfred Rädlein referierte in der Weidenkirche ausführlich über das Projekt „Stadtpark Grüne Mitte Rödermark“ für das die Bildung einer Bürgerinitiative bevorsteht. An dem Skater-Park gab es heißen Glühwein, der bei den gegebenen Temperaturen sehr gut tat. Nach einer Wanderung zum Naturfreundehaus Bulau wurden die Teilnehmer dort von Peter Schröder und Dr. Karsten Falk begrüßt und freuten sich auf das gemeinsame Gänseessen und das gesellige Beisammensein.
Die FREIEN WÄHLER sind entschlossen, sich auch weiterhin mit all ihren Möglichkeiten für das Wohl Rödermarks einzusetzen.

Rotter eröffnet die närrische Zeit

Wendehals in Sachen Gymnasium für Rödermark

Kaum von der Partei auf das Kandidatenschild für das Bürgermeisteramt gehoben werden von Jörg Rotter die Kernpunkte seines Wahlprogrammes über die Presse veröffentlicht.
Man glaubt sich im falschen Film zu befinden oder auf einer verfrühten Karnevalsveranstaltung wenn man lesen muss, dass für ihn an erster Stelle das Streben nach einem Gymnasium in Rödermark steht. Es ist richtig, dass Rödermark baldmöglichst ein Gymnasium benötigt und es ist richtig, dass dies seit langen Jahren ein Punkt im CDU Wahlprogramm steht. Aber es ist genauso richtig, dass die CDU – und hier in vorderster Linie Jörg Rotter- alle diesbezüglichen parlamentarischen Anträge der FREIEN WÄHLER abgeschmettert hat. Und zeitweise wurden die FWR dabei von ihm regelrecht gemaßregelt.

Ein erster FWR-Antrag wurde am 26.06.2012 niedergestimmt. Aufgrund des durch die Bevölkerungsentwicklung in Rödermark dringlicher gewordenen Bedarfes unternahmen die FWR im Januar 2018 einen erneuten Vorstoß. Die Vorsitzenden von CDU-Ortsverband und -Fraktion äußerten sich über die Presse positiv für ein Gymnasium. In dem zuständigen Ausschuss (FSIK) aber signalisierten sie plötzlich wieder Ablehnung. Ein letztes Mal wurde darüber in der Stadtverordnetenversammlung am 28.08.2018 debattiert. FWR Pressesprecher Siegfried Kupczok versuchte in einer Brandrede die Fraktionen von der Richtigkeit des Strebens nach einem Gymnasium in Rödermark zu überzeugen. Vergeblich. Einmal mehr stimmte die CDU zusammen mit AL/Die Grünen und SPD dagegen. Als Folge werden hunderte von Kindern auf Jahre hinaus in die Region auspendeln müssen, um ein Gymnasium besuchen zu können. Dass denen damit wertvolle Freizeit verloren geht, Kostenbelastungen für die Eltern kreiert werden und der Umweltverschmutzung durch viele unsinnig gefahrene Kfz-Kilometer Vorschub geleistet wird, ist den Bremskräften in Rödermark mit CDU an der Spitze offenbar gleichgültig.
Dass ausgerechnet Jörg Rotter nur 10 Wochen danach seinen Bürgermeister-Wahlkampf mit dem Ruf nach einem Gymnasium beginnt, erinnert an „Fake News“ und „Alternativ Facts“!!  Falls es aber ein Karnevalsscherz gewesen sein soll – darüber kann keiner lachen.

Ahmadiyya Charity Walk eine Männerdomäne

FWR mahnen Achtung vor Gleichstellung der Geschlechter an

Es ist ein guter Brauch, dass die Ahmadiyya Gemeinden deutschlandweit einmal im Jahr einen Charity Walk veranstalten und die Startgelder und Spenden ihrer Mitglieder für soziale Zwecke an lokale Vereine und Körperschaften verteilen. Dies gilt es ausdrücklich zu loben und es wäre schön, wenn sich in dieser Hinsicht von anderen ethnischen und/oder religiösen Gruppen Nachahmer finden würden. Leider aber hat für die FWR diese Veranstaltung einen nicht erwünschten Beigeschmack. Wie in dem Bericht der Offenbach-Post vom 02.10.2018 über dieses Ereignis zu lesen war Zitat :“können islamische Mädchen bis 13 Jahren bei den Kindern mitlaufen – danach werden sie von den Läufen ausgeschlossen“.

Ein für das deutsche Verständnis  nicht nachvollziehbares Ausschlussprinzip. Wie soll die vielbeschworene Integration gelingen, wenn unsere ausländischen Mitbürger Hindernisse dafür aufbauen. Der FWR-Pressesprecher hat sich dieserhalb mit einem der Organisatoren des Charity-Walks in Verbindung gesetzt und die Vorbehalte der FWR dargelegt. Es wurde argumentiert, dass es im Islam eine auf dem Koran basierende Regel gibt, die eine generelle Trennung von Aktivitäten von Männern und Frauen in der Öffentlichkeit vorschreibt. Die Frauen in der Ahmadiyya Gemeinde seien absolut gleichberechtigt, möchten aber bei sportlichen Aktivitäten unter sich bleiben. Der Islam darf aber nicht über dem Grundgesetz stehen. Eine der wichtigen Grundsätze der Ahmadiyya Gemeinden weltweit ist die vollständige Anerkennung der Gesetze des Gastlandes. Die FWR begrüßen diesen Grundsatz ausdrücklich, müssen aber fragen, ob er auch in diesem Fall angewendet wurde. Artikel 3 des Deutschen Grundgesetzes garantiert den Geschlechtern Gleichheit. Es darf und kann nicht sein, dass Frauen von öffentlichen Aktivitäten – welcher Art auch immer- ausgeschlossen werden. Es wäre schön gewesen, wenn Bürgermeister Kern, der als Starter beim Charity-Walk fungierte, sich vorab informiert und auf die Veranstalter entsprechend eingewirkt zumindest jedoch zu  diesem Thema vor Ort einige angemessene Worte gesagt oder vor dem Hintergrund des Ausschlusses von islamischen Frauen sein Kommen abgesagt hätte. Integration und Völkerverständigung werden nur erreicht werden und funktionieren wenn dafür von keiner Seite künstliche Hürden aufgebaut werden.