FWR Neujahrstreff 19.01.2019

FREIE WÄHLER gehen motiviert ins Neue Jahr

Die FREIEN WÄHLER hatten am 19.01.2019 zum traditionellen Neujahrstreffen Mitglieder, Sympathisanten, Freunde und Bürger/innen Rödermarks in das Naturfreundehaus Bulau geladen. Wieder waren viele Gäste der Einladung gefolgt, kein Platz blieb frei. Einige Teilnehmer hatten trotz des kalten Abends den Weg auf den höchsten Berg Rödermarks vom Bahnhof Urberach aus mit einer kleinen Wanderung verbunden und sich Appetit für das Abendessen geholt. Besonders gefreut haben sich die Gastgeber über die zahlreich erschienenen Ehrengäste. Erstmalig gab sich Bürgermeister Roland Kern die Ehre, von SPD und FDP waren mit den Herren Karademir, Kruger und Dr. Werner hochrangige Vertreter aus Parteivorstand und Fraktion vertreten, vom Ausländerbeirat Frau Demiral und Frau Basar, vom Seniorenbeirat Bernd Koop sowie der FW Kreis- und Landesvorsitzende Rudolf Schulz. Der Einladung gefolgt  war auch der unabhängige Bürgermeister Kandidat Dr. Karsten Falk.

Die ebenfalls eingeladenen Andrea Schülner, Jörg Rotter und Ralph Hartung mussten wegen anderer Verpflichtungen absagen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden des FWR Wahlvereins und der Fraktion, Peter Schröder, übernahm es Pressesprecher Siegfried Kupczok mit  einem Rückblick das Jahr 2018 aufzuarbeiten. Schwerpunkte dabei waren der CDU-Schlingerkurs beim Thema Gymnasium und der überfällige ausstehende Bericht des Magistrats für eine Verkehrsentlastung Urberachs. Ausdrücklichen Dank gab es an Roland Kern für die zügige Umsetzung des FWR Antrages, ein ÖPNV Fahrplanheft für Rödermark aufzulegen. Der Umgang der Parlamentsmehrheit mit der Opposition und einiges mehr gaben genug Stoff für einige Seitenhiebe in Richtung Koalition. Diesen Faden nahm später Peter Schröder auf, der wieder zur Freude und Erheiterung der Gäste passend zur Narrenzeit die politische Landschaft Rödermarks gekonnt in  launige Verse verpackt skizzierte. Bürgermeister Kern war hierbei mehrfach Zielscheibe, was er mit Heiterkeit hinnahm und sogar Beifall zollte. In einer kurzen Rede richtete danach Rudolf Schulz Grußworte an die Gäste. Er hob die positive Entwicklung der FREIEN WÄHLER bei Kommunalwahlen, vor allem aber bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen, hervor und hatte die Europawahlen im Mai dieses Jahres im Blick, bei denen das FWR Mitglied Bernd Barutta kandidiert. 
Trotz des mühsamen Weges, den die FWR in der Oppositionsarbeit gehen müssen, sind alle Mitglieder und im Besonderen die Fraktion und Stadtrat Manfred Rädlein voll motiviert den eingeschlagenen Pfad der sachorientierten Politik weiterzugehen. Der Zuspruch in persönlichen Gesprächen und die immer sehr gut besuchten Sitzungen der FWR-Bürgerfraktion geben Anlass weiter positiv in die Zukunft zu blicken. In diesem Zusammenhang ehrte Peter Schröder Frau Annemarie Eck als Bürgerin mit den häufigsten Besuchen der FWR Bürgerfraktion.
Mit vielen angenehmen Gesprächen, guten Speisen und Getränken verging der Abend wie im Fluge. Positiv gestimmt traten die Teilnehmer den Heimweg an mit dem Ausblick auf spannende vor uns liegende Wochen.

Neujahrstreffen bei den FREIEN WÄHLERN

Es ist bereits Tradition bei den FREIEN WÄHLERN Rödermark den Start in ein Neues Jahr gemeinsam mit Mitgliedern und deren Partnern, Freunden, Sympathisanten und allen interessierten Bürgern zu begehen. Auch in diesem Jahr findet das gesellige Beisammensein im Naturfreundehaus Bulau am  Samstag, 19.Januar 2019 ab 18 Uhr statt.

Pressesprecher Siegfried Kupczok wird einen kurzen Rückblick auf die kommunalpolitischen Ereignisse in 2018 geben. In gewohnt launigen Versen wird der FWR-Vorsitzende Peter Schröder die politische Landschaft in Rödermark umreißen mit einem Ausblick auf 2019. Als Gastredner wird Rudolf Schulz, stellvertretender FWR-Landesvorsitzender, erwartet.
In gemütlicher Runde ist dann Zeit für ein Kennenlernen von neu hinzu gekommenen Bürgern, für einen vielseitigen Gedankenaustausch und die Festigung zwischenmenschlicher Beziehungen. Angesichts der aktuellen Situation Rödermarks mit anstehenden zukunfts-weisenden Entscheidungen und den Bürgermeisterwahlen im Frühjahr 2019 werden natürlich kommunalpolitische Themen dabei nicht ausgeklammert. Die FWR Vorstandsmitglieder und Mandatsträger sowie Stadtrat Manfred Rädlein stehen jederzeit  für Gespräche und Diskussionen zur Verfügung und nehmen gerne Anregungen für ihre weitere Arbeit entgegen.
Wer sich vorher in frischer Luft noch etwas bewegen will, kommt am 19.01.19 um 17:30 Uhr zum Treffpunkt Bahnhof Urberach. Aus Ober-Roden kann man  mit einer kurzen Fahrt mit der Dreieichbahn Abfahrt 17:27 dazu stoßen. Es kann aber jeder, der an dem etwa 2 km langen Spaziergang nicht teilnehmen möchte oder kann, direkt um 18 Uhr zum Naturfreundehaus kommen.
Die FREIEN WÄHLER freuen sich auf eine rege Beteiligung an dieser Veranstaltung und wären für eine vorherige Anmeldung unter peter.schroe@gmx.de für die Planung dankbar.

Weihnachtsgruß

 

FREIE WÄHLER Rödermark wünschen allen Mitgliedern und Freunden

 

FROHE WEIHNACHTEN

und

ALLES GUTE im Neuen Jahr.

 

 

Weihnachtsgrüße von Dr. Karsten Falk (unabhängiger Bürgermeisterkandidat)

 

 

Koalition durch Wahlkampf gelähmt?

Beschäftigung mit Posten statt Sachpolitik
Wie von den FREIEN  WÄHLERN vorausgesehen, hat die Entscheidung von Bgm. Roland Kern, nach seiner Wiederwahl 2017 das Amt nur bis zum 30.06.2019 ausüben zu wollen, zu einer Lähmung der parlamentarischen Aktivitäten bei den Koalitionsparteien CDU und AL/Die Grünen geführt. Ganz offensichtlich ist es beiden Parteien wichtiger,  ihre Kandidaten für die im Frühjahr 2019 anstehenden Bürgermeisterwahlen in Stellung zu bringen, anstatt sich um die reichlich gegebenen Probleme Rödermarks zu kümmern.

Seit über 7 Monaten (!) wurde von der Koalition kein Antrag an die Stadtverordnetenversammlung gestellt. Viele anstehende Probleme dümpeln vor sich hin, sei es die Ausweisung von neuen Flächen für Gewerbe und Wohnungsbau, die Ansiedlung eines Vollsortimenters, die Entwicklung der Grünen Mitte zu einem Naherholungsgebiet (Stadtpark Grüne Mitte Rödermark), die Verkürzung der Schrankenschließzeiten in Ober-Roden, eine neue weiterführende Schule in Rödermark, Verkehrsentlastung Urberach, Straßensanierungen und vieles mehr. Die parlamentarischen Aktivitäten der Koalition weisen 2018 nichts Positives auf, sondern beschränkten sich auf das Abschmettern von FWR-Anträgen (Gymnasium), die sich inhaltlich aber nun im Wahlprogramm des CDU Kandidaten an oberster Stelle wiederfinden. Ein überaus enttäuschendes Bild, das die Koalition – angetreten mit dem Anspruch Rödermark zu gestalten - derzeit abgibt. Es bleibt die Hoffnung, dass mit der Wahl des unabhängigen und parteilosen Kandidaten Dr. Karsten Falk zum neuen Bürgermeister endlich ein frischer Wind und Aufbruchstimmung in Rödermark einkehren.

Mitgliederversammlung bei FREIE WÄHLER Rödermark

Begehung „Stadtpark Grüne Mitte“ und Gänseessen

Am 15.11.2018 fand in den Räumen der Königlich Bayrischen Stuben in Urberach die alljährliche Mitgliederversammlung der FWR statt. In seiner Eröffnungsrede ging der Vorsitzende Peter Schröder vor zahlreich erschienenen Mitgliedern auf die Ereignisse und Entwicklungen des  vergangenen Jahres ein. Er hob hervor, dass die Fraktionsstärke mit vier Mandaten und der Sitz im Magistrat eine hohe Effektivität in der Oppositionsarbeit ermöglichen.

Die Vielzahl von Sitzungen von Stavo, Ausschüssen, FWR-Fraktion und Vorstand sind eine enorme zeitliche Belastung, zumal dafür auch noch viel Vorbereitung und Recherche erforderlich sind. Darum sei er froh, dass dies auf mehrere Schultern verteilt werden kann. Er sei auch stolz auf die starke Präsenz der FWR bei allen öffentlichen politischen und gesellschaftlichen Veranstaltungen. Die parlamentarischen Initiativen der FWR wurden, wie bei den gegebenen Mehrheitsverhältnissen nicht anders zu erwarten, von der Koalition abgeblockt. Wichtig aber sei, dass durch FWR-Anträge die Themen Gymnasium in Rödermark und Verkehrsentlastung Urberach wieder auf die Tagesordnung gekommen sind und in der Diskussion stehen. Sehr irritierend sei, dass der FWR-Antrag Gymnasium von der CDU abgeschmettert wurde aber sich dieser Punkt kurz danach kurz danach ganz oben in dem Wahlprogramm des CDU Bürgermeisterkandidaten Jörg Rotter wiederfindet.
Die Mitglieder billigten einstimmig den Beschluss des Vorstandes, den unabhängigen und parteilosen Kandidat Dr. Karsten Falk für die im Frühjahr 2019 stattfindenden Bürgermeister-wahlen zu unterstützen. Es bestand Einigkeit, dass eine personelle Neuausrichtung an der Spitze der Verwaltung Rödermark eher voran bringen würde als ein weiter so mit unglaubwürdigen Wahlversprechen.
Schatzmeister Gerd Gries stellte den Kassenbericht vor. Die Kassenprüfer lobten erneut die transparente und gut nachvollziehbare Buch- und Kassenführung.
Wahlen standen in diesem Jahr nicht an, Vorstand und Kassenprüfer bleiben bis 2019 im Amt.
Die für Mitte November geplante Haushaltsklausurtagung der FWR konnte nicht stattfinden, da der Haushalt entgegen früherer Planungen nun erst bei der Stadtverordnetenversammlung am 11.12.2018 vom Kämmerer eingebracht wird. Stattdessen trafen sich FWR und Bürger/innen am 17. November zu einem Ortstermin in der Grünen Mitte. Stadtrat Manfred Rädlein referierte in der Weidenkirche ausführlich über das Projekt „Stadtpark Grüne Mitte Rödermark“ für das die Bildung einer Bürgerinitiative bevorsteht. An dem Skater-Park gab es heißen Glühwein, der bei den gegebenen Temperaturen sehr gut tat. Nach einer Wanderung zum Naturfreundehaus Bulau wurden die Teilnehmer dort von Peter Schröder und Dr. Karsten Falk begrüßt und freuten sich auf das gemeinsame Gänseessen und das gesellige Beisammensein.
Die FREIEN WÄHLER sind entschlossen, sich auch weiterhin mit all ihren Möglichkeiten für das Wohl Rödermarks einzusetzen.

Rotter eröffnet die närrische Zeit

Wendehals in Sachen Gymnasium für Rödermark

Kaum von der Partei auf das Kandidatenschild für das Bürgermeisteramt gehoben werden von Jörg Rotter die Kernpunkte seines Wahlprogrammes über die Presse veröffentlicht.
Man glaubt sich im falschen Film zu befinden oder auf einer verfrühten Karnevalsveranstaltung wenn man lesen muss, dass für ihn an erster Stelle das Streben nach einem Gymnasium in Rödermark steht. Es ist richtig, dass Rödermark baldmöglichst ein Gymnasium benötigt und es ist richtig, dass dies seit langen Jahren ein Punkt im CDU Wahlprogramm steht. Aber es ist genauso richtig, dass die CDU – und hier in vorderster Linie Jörg Rotter- alle diesbezüglichen parlamentarischen Anträge der FREIEN WÄHLER abgeschmettert hat. Und zeitweise wurden die FWR dabei von ihm regelrecht gemaßregelt.

Ein erster FWR-Antrag wurde am 26.06.2012 niedergestimmt. Aufgrund des durch die Bevölkerungsentwicklung in Rödermark dringlicher gewordenen Bedarfes unternahmen die FWR im Januar 2018 einen erneuten Vorstoß. Die Vorsitzenden von CDU-Ortsverband und -Fraktion äußerten sich über die Presse positiv für ein Gymnasium. In dem zuständigen Ausschuss (FSIK) aber signalisierten sie plötzlich wieder Ablehnung. Ein letztes Mal wurde darüber in der Stadtverordnetenversammlung am 28.08.2018 debattiert. FWR Pressesprecher Siegfried Kupczok versuchte in einer Brandrede die Fraktionen von der Richtigkeit des Strebens nach einem Gymnasium in Rödermark zu überzeugen. Vergeblich. Einmal mehr stimmte die CDU zusammen mit AL/Die Grünen und SPD dagegen. Als Folge werden hunderte von Kindern auf Jahre hinaus in die Region auspendeln müssen, um ein Gymnasium besuchen zu können. Dass denen damit wertvolle Freizeit verloren geht, Kostenbelastungen für die Eltern kreiert werden und der Umweltverschmutzung durch viele unsinnig gefahrene Kfz-Kilometer Vorschub geleistet wird, ist den Bremskräften in Rödermark mit CDU an der Spitze offenbar gleichgültig.
Dass ausgerechnet Jörg Rotter nur 10 Wochen danach seinen Bürgermeister-Wahlkampf mit dem Ruf nach einem Gymnasium beginnt, erinnert an „Fake News“ und „Alternativ Facts“!!  Falls es aber ein Karnevalsscherz gewesen sein soll – darüber kann keiner lachen.

Ahmadiyya Charity Walk eine Männerdomäne

FWR mahnen Achtung vor Gleichstellung der Geschlechter an

Es ist ein guter Brauch, dass die Ahmadiyya Gemeinden deutschlandweit einmal im Jahr einen Charity Walk veranstalten und die Startgelder und Spenden ihrer Mitglieder für soziale Zwecke an lokale Vereine und Körperschaften verteilen. Dies gilt es ausdrücklich zu loben und es wäre schön, wenn sich in dieser Hinsicht von anderen ethnischen und/oder religiösen Gruppen Nachahmer finden würden. Leider aber hat für die FWR diese Veranstaltung einen nicht erwünschten Beigeschmack. Wie in dem Bericht der Offenbach-Post vom 02.10.2018 über dieses Ereignis zu lesen war Zitat :“können islamische Mädchen bis 13 Jahren bei den Kindern mitlaufen – danach werden sie von den Läufen ausgeschlossen“.

Ein für das deutsche Verständnis  nicht nachvollziehbares Ausschlussprinzip. Wie soll die vielbeschworene Integration gelingen, wenn unsere ausländischen Mitbürger Hindernisse dafür aufbauen. Der FWR-Pressesprecher hat sich dieserhalb mit einem der Organisatoren des Charity-Walks in Verbindung gesetzt und die Vorbehalte der FWR dargelegt. Es wurde argumentiert, dass es im Islam eine auf dem Koran basierende Regel gibt, die eine generelle Trennung von Aktivitäten von Männern und Frauen in der Öffentlichkeit vorschreibt. Die Frauen in der Ahmadiyya Gemeinde seien absolut gleichberechtigt, möchten aber bei sportlichen Aktivitäten unter sich bleiben. Der Islam darf aber nicht über dem Grundgesetz stehen. Eine der wichtigen Grundsätze der Ahmadiyya Gemeinden weltweit ist die vollständige Anerkennung der Gesetze des Gastlandes. Die FWR begrüßen diesen Grundsatz ausdrücklich, müssen aber fragen, ob er auch in diesem Fall angewendet wurde. Artikel 3 des Deutschen Grundgesetzes garantiert den Geschlechtern Gleichheit. Es darf und kann nicht sein, dass Frauen von öffentlichen Aktivitäten – welcher Art auch immer- ausgeschlossen werden. Es wäre schön gewesen, wenn Bürgermeister Kern, der als Starter beim Charity-Walk fungierte, sich vorab informiert und auf die Veranstalter entsprechend eingewirkt zumindest jedoch zu  diesem Thema vor Ort einige angemessene Worte gesagt oder vor dem Hintergrund des Ausschlusses von islamischen Frauen sein Kommen abgesagt hätte. Integration und Völkerverständigung werden nur erreicht werden und funktionieren wenn dafür von keiner Seite künstliche Hürden aufgebaut werden.

Dr. Karsten Falk – ein Gewinn für Rödermark

FWR begrüßen parteilosen Bürgermeister Kandidaten

Im Bürgermeister Wahlkampf vergangenen Jahres, den viele noch in Erinnerung haben, hat sich Bürgermeister Kern öffentlich dahingehend geäußert, er trete für „2 Jahre und 1 Monat“ erneut zur Wahl an. Diese Zeit endet am 30. Juni 2019. Will er sein Wort nicht brechen, dann wird eine Bürgermeisterwahl im ersten Quartal des kommenden Jahres zwingend stattfinden. Erste Äußerungen Kerns deuten darauf hin, dass dies auch der Fall sein wird, selbst wenn nach seinen Angaben bis zu einer offiziellen Bekanntgabe noch volle zwei Monate gewartet werden soll.

Unmittelbar verknüpft hatte Kern seinen damaligen Schritt mit der Wahl des Ersten Stadtrates, die ebenfalls bis Ostern 2019 stattgefunden haben muss: Erst Bürgermeisterwahl, dann Stadtratwahl, nun untrennbar verbunden. Dieses Verfahren war somit keinem sachlichen, sondern ausschließlich personellen Überlegungen geschuldet. Ging es dabei um die Sicherung von Pfründen für AL/Die Grünen in der schwarz – grünen Koalition? Vermutlich! Zumindest der Eindruck von Postengeschachere lässt sich nur schwer übersehen. Erinnerungen an 2005 werden wach, als die Bürger ein ähnliches Spiel durchschauten und nicht den von der CDU aufgestellten Kandidaten wählten.
Deshalb begrüßt nun auch der Vorstand der FREIEN WÄHLER Rödermark (FWR) uneingeschränkt die Kandidatur von Dr. Karsten Falk für das Bürgermeisteramt und wird dies seinen Mitgliedern entsprechend empfehlen. Dr. Karsten Falk, der sich am vergangenen Donnerstag der Öffentlichkeit vorstellte, ist an kein Parteibuch gebunden und bringt einen frischen, wo nötig durchaus auch kritischen Blick auf unsere Stadt mit. Sachpolitik statt Machtpolitik, freie Wahl statt Parteidisziplin. Er verkörpert damit eine Politik, die imponiert und ganz im Sinne der FREIEN WÄHLER ist. Gleichzeitig präsentiert sich mit Karsten Falk eine Persönlichkeit, die aus ihrem bisherigen Leben eine hohe Kompetenz sowohl im wirtschaftlichen  wie im sozialen Bereich mitbringt und die sich ihrer Heimatstadt immer verbunden fühlte. Davon konnte sich bereits bei seiner Vorstellung eine hohe Zahl von Personen überzeugen, die seine von Parteien unabhängige Kandidatur bereits jetzt unterstützen. Nach Meinung der FWR ist dies eine große Chance für Rödermark und seine Person ein echter Gewinn!
Jeder, der an einer besseren Zukunft Rödermarks interessiert ist und sich dem FWR- Wahlkampfteam anschließen möchte, kann in Kürze Kontakt hierfür unserer Homepage www.fw-roedermark.de entnehmen.

Gymnasium in Rödermark mittelfristig nicht mehr in Sicht

Koalition und SPD blocken Initiativen von FWR/FDP ab

Unglaublich aber traurige Wahrheit: Koalition und SPD verweigern sich einem von den FREIEN WÄHLERN Rödermark(FWR) und den Freien Demokraten(FDP)  beantragten Beschluss, der den Magistrat auffordert, die schulischen Interessen Rödermarks weiterhin mit Nachdruck beim Kreis Offenbach zu vertreten. Dies angesichts von etwa 800 Schülern, die man wesentlicher Teile ihrer Freizeit beraubt, weil sie täglich in umliegende Kommunen auspendeln müssen, angesichts vieler Eltern, die jedes Jahr verzweifelt einen Platz an einem Gymnasium für ihre Kinder suchen müssen und angesichts einer an die Grenzen ihrer Kapazität stoßende Nell-Breuning-Schule(NBS). Und das Problem wird sich weiter verschärfen. Die kontinuierliche Erhöhung der Kitaplätze und die gegebene Expansion der Grundschulen in Urberach und Ober-Roden aufgrund steigender Kinderzahlen wird mittelfristig ohne Zweifel auch eine erhöhte Nachfrage nach weiterführenden Schulen zur Folge haben. Mittelfristig muss es eine Ergänzung zur NBS geben, soll die Zahl der von Rödermark auspendelnden Schüler nicht 1000 überschreiten.

Erschreckend ist besonders, dass die dem Antrag von FWR/FDP zugrundeliegenden Argumente im Ausschuss kaum diskutiert wurden. Für sich sprechende Fakten wurden ignoriert und zur SPD dringen Argumente offenbar durch deren ideologische Scheuklappen gar nicht durch. Die Ablehnung im FSIK Ausschuss vom 14.08.2018 wurde begründet: CDU (uns fehlen Informationen), Grüne (haben wir doch schon gemacht) und SPD (das schadet dem Wirken der NBS). Im Mai 2018 haben alle Parteien einer Stellungnahme der Stadt Rödermark zum Schulentwicklungsplan zugestimmt, der auch die Forderung nach einem Gymnasium enthält – drei Monate später soll das nicht mehr gelten? Die CDU zeigt sich hier besonders „wendig“. Seit über 10 Jahren ist ein Gymnasium in Rödermark in ihrem Programm enthalten, 2012 lehnten sie aber einen entsprechenden FWR-Antrag ab (wir prüfen noch) und erneut Anfang 2018 (falscher Zeitpunkt). Im Mai 2018 waren sie mal wieder für ein Gymnasium, im August 2018 erneut dagegen. Das grenzt an vorsätzliche Wählertäuschung!
Die Bundesregierung hat Bildung zu einem Schwerpunkt erklärt und will den Kommunen für verbesserte Bildungsangebote Finanzmittel zur Verfügung stellen. Wenn Rödermark jetzt nicht schnell einen Fuß in die Tür bekommt, sind alle Chancen auf eine Verbesserung der Situation auf ganz lange Zeit vergeben. Schwarz/Grün scheint sich ein weiteres Mal als Bremser betätigen zu wollen und den zweifellos gegebenen Standortvorteil eines Gymnasiums in Rödermark zu verhindern.
Geradezu absurd ist es, dass sich auch Schwarz/Grün und SPD aktuell für eine Verbesserung der ÖPNV Verbindungen Urberach/Darmstadt aussprechen, um Fahrzeiten für Schüler erträglicher zu machen. Mit einem Gymnasium in Rödermark bräuchten sie gar nicht nach Darmstadt zu fahren!
Die FREIEN WÄHLER hoffen noch immer auf einen Sinneswandel bei Schwarz,Grün,Rot und auf Zustimmung in der Stadtverordnetenversammlung am 28.08.2018 zum Wohle Rödermarks.

FREIE WÄHLER wandern auf Trasse der geplanten Umgehungsstraße

Bevor die Stadtverordnetenversammlung über den Antrag der FWR zur Verkehrsentlastung der Ortsdurchfahrt Urberach entscheidet haben einige Mitglieder und Freunde sich zu einer Fahrradtour und Wanderung getroffen. Eine Möglichkeit zur Entlastung der Ortsmitte wäre der Bau einer vom Bundesverkehrsministerium geplanten Umgehungsstraße.
Dieser Trassenführung ist die Gruppe gefolgt und hat an diversen Stellen gehalten, um die Vor- und Nachteile auch mit anderen ortskundigen Spaziergängern zu diskutieren. Für die kommende öffentliche Beratung im Bauausschuss am 18.04.2018 sind die Teilnehmer jetzt noch besser vorbereitet.

FREIE WÄHLER fordern Gymnasium für Rödermark

Aufnahme in den aktuellen Schulentwicklungsplan erforderlich

Seit der Gründung der FREIEN WÄHLRER ist eine wesentliche Forderung in ihrem Programm, dass das Bildungsangebot in Rödermark um ein Gymnasium erweitert wird. Dies hat nichts mit einer Geringschätzung der Nell-Breuning-Schule zu tun, die von den FWR als ein hervorragendes Bildungsinstitut gesehen wird. Es ist vielmehr die Tatsache, dass in Rödermark seit Jahren eine Abstimmung mit Füßen erfolgt. Für etwa 50% (in Urberach aktuell sogar 66%!) der Abgänger von den Grundschulen sehen deren Eltern keine ihren Vorstellungen entsprechenden Angebote für eine weiterführende Schule. 

Als Folge pendeln derzeit ca. 800 Jugendliche und Kinder aus Rödermark zu Bildungsstätten im Umkreis. Den Eltern entstehen hierdurch Mehrkosten, viel schlimmer aber ist, den Schüler*innen wird durch die Fahrtzeiten bei den sowieso schon langen Schulzeiten ein Großteil ihrer Freizeit genommen. Sie können vielfach weder in Vereinen noch in Jugendgruppen ihren Neigungen nachgehen. Eine für die Entwicklung der jungen Menschen so wichtige sportliche und soziale Betätigung muss oft ganz entfallen. Aus diesem Grunde haben die FWR bereits 2012 einen Antrag eingebracht, der im Wissen um die knappen Finanzen zu Beginn der Schutzschirmverträge nur darauf abzielte, in Rödermark die Voraussetzungen für ein privates Gymnasium zu schaffen. Die übliche Ablehnung durch die schwarz/grüne Koalition wurde von dem CDU Sprecher Hartung damit begründet, dass man sich bei diesem Themenkomplex in einer Prüfungsphase befindet –
6 Jahre nachdem von der CDU den Wählern in ihrem Wahlprogramm ein Gymnasium versprochen wurde. Welchen Stellenwert die CDU dem Thema Gymnasium einräumt, konnte man auch daran ermessen, dass bei den im Rahmen der „politischen Neubewertung“ nach den Bürgermeisterwahlen 2017 mit den FWR geführten Sondierungsgesprächen im von der CDU vorgelegten Punkte-Papier dieser Komplex gar nicht angesprochen und erst von den FWR mit in die Diskussion gebracht wurde.
Inzwischen sind erhebliche Veränderungen eingetreten, die Maßnahmen für ein Gymnasium noch dringlicher machen. Die Prognosen der Rödermärker Einwohnerzahl durch Zuzug und  die erfreulich gestiegenen Geburtenraten zeigen mittelfristig eine Steigerung um etwa 2000. Allein in den aktuellen Baugebieten Odenwaldstraße, Kapellenstraße und An der Rodau wird bis Ende 2019 Wohnraum für über 700 Menschen geschaffen. Dies wird auch von der Rödermärker Verwaltung gesehen und spiegelt sich in den Ausbauplänen für Kitas und Grundschulen wider. Nur der Fakt, dass diese Kinder innerhalb der nächsten  4-6  Jahre erfahrungsgemäß zu etwa 50% auf ein Gymnasium  gehen wollen, wird einfach negiert. Dies hat die FWR veranlasst einen Antrag an die Stadtverordnetenversammlung zu stellen, dass der Magistrat aufgefordert werden soll, Gespräche mit dem Schulträger Kreis Offenbach bezüglich der Schaffung eines Gymnasiums in Rödermark aufzunehmen. Der Schulentwicklungsplan (SEP) des Kreises Offenbach für die kommenden 10 Jahre ist derzeit beim Kreistag in Beratung. Die Notwendigkeit eines Gymnasiums in Rödermark muss in diesen SEP Eingang finden, denn von einem Beschluss bis zu einer Realisierung vergehen mindestens 7-8 Jahre. Andernfalls ist das Thema für lange Jahre, wenn nicht für immer, von der Agenda. Durchaus möglich, dass genau darauf die Ablehnung des FWR-Antrages durch die CDU abzielt. Herr Hartung  erklärte zwar in epischer Breite, dass man im Grundsatz mit den FWR übereinstimmt, aber dass es aufgrund mangelnder Finanzierungsmöglichkeiten derzeit keinen Sinn mache, auf den Schulträger einwirken zu wollen. Hier muss von der CDU mehr Ehrlichkeit gegenüber den Bürgern eingefordert werde. Noch im Januar 2018 erklärte die CDU in einer Presseerklärung: „ein Gymnasium in Rödermark als Ergänzung zur NBS ist aktueller denn je“ und weiter „die CDU werde nicht müde, dieses Vorhaben beim Kreis mit Nachdruck zu fordern“. Hier werden die Bürger ganz simpel vorsätzlich getäuscht!
Es ist zu erwarten, dass die CDU bei der Abstimmung in der kommenden Stadtverordnetenversammlung sich mit einer Ablehnung des FWR-Antrages einmal mehr gegen ihr eigenes Programm und zur Freude ihres grünen Koalitionspartners an deren Seite stellen wird, aber die Bürger sollen wissen, dass auf Wahlversprechen der CDU kein Verlass ist. Mit einer Ablehnung des FWR Antrages trägt die CDU die volle Verantwortung dafür, dass auch in der Zukunft Eltern keine Wahlmöglichkeit bei weiterführenden Schulformen haben und die Schüler nach wie vor in großer Zahl pendeln müssen. 

Offenbach Post 14.02.2018, Leserbrief

Urberach braucht Verkehrsentlastung

Die Verkehrssituation in der Ortsdurchfahrt von Urberach und der daraus resultierenden starken Belastung der Ortsstraßen waren schon mehrfach Thema in der Stadtverordnetenversammlung und in den Ausschüssen ohne dass konkrete Schritte beschlossen wurden. Diese Situation wollen die FREIEN WÄHLER nicht weiter so hinnehmen und haben an die am 06.02.2018 tagende 15.Stadtverordnetenversammlung den Antrag gestellt, dass der Magistrat beauftragt werden soll, umgehend gemeinsam mit Hessen-Mobil eine konkrete, auch zeitliche Planung für eine wirksame Verkehrsentlastung in Urberach einzuleiten.

Nach Erhebungen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BVMI) rollen aktuell täglich 10.800 Pkw und 560 LKW durch die Konrad-Adenauer-Str/Traminer Str.. Die Prognosen für 2025 sagen mit 24.000 Pkw und 3.000 LKW mehr als eine Verdoppelung des Durchgangsverkehrs und damit faktisch einen Verkehrsinfarkt voraus, sofern keine geeigneten Entlastungsmaßnahmen ergriffen werden. Die zu erwartende CO2-, Feinstaub- und Lärmbelastung ist für die betroffenen Anwohner nicht hinnehmbar. Wer im Berufsverkehr die Bundesstraße als Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer in Urberach überqueren möchte, muss sich schon heute auf lange Wartezeiten einstellen und einplanen, dass es in einigen Jahren zu bestimmten Tageszeiten unmöglich sein wird. Besonders wichtig ist aber die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer, wie Senioren, Kinder und Personen mit eingeschränkter Mobilität, sei es als Fußgänger, Fahrrad- oder Rollstuhlfahrer auf unseren Straßen. Die Grundlagen für effektive Maßnahmen wurden vom Bund längst gelegt. In der im Dezember 2016 von Bundestag und Bundesrat beschlossenen 6.Gesetzesänderung des Fernstraßenausbaugesetzes ist als Maßnahme mit vordringlichem Bedarf unter der laufenden Nummer 643 der 2-spurige Bau einer Ortsumgehung für Urberach aufgelistet. Eine detaillierte Planung dafür ist in dem aktuellen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 enthalten. Die Finanzierung der Kosten für dieses Projekt (B486-G10-HE) ist durch den Bund bereits eingeplant. Bei dieser Sachlage wäre es unverantwortlich, wenn der Magistrat der Stadt Rödermark nicht ohne weitere Verzögerung mit Nachdruck auf die Realisierung der so ermöglichten Verkehrsentlastung für den durch Urberach führenden Teil der B486 und damit auch der abgehenden Ortsstraßen dringen würde

Die Planung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BVMI).

Büttenrede FWR Neujahrstreff

 ‚N Guten Abend allerseits
ich sehe schon: Ihr sitzt bereits
auf dass ich euch jetzt gleich erheit’re
deswegen folgt jetzt alles weit’re
denn Liebe, Leben, Politik
fasse ich jetzt in meinen Blick
jedoch: je mehr ich es bedenke
weiß ich, dass ich mich doch beschränke
auf das, was wirklich spendet Trost
in diesem Sinne erstmal: Prost!

Im letzten Jahr tat ich von diversen
Bürgermeister Kandidaten berichten.
Amüsierte Euch mit frechen Versen
und anzüglichen Geschichten.
   Normal hab' ich dafür kein Geschick:
   Ich sag' nichts über Politik.
Doch dieses Mal hab ich eine andere
Truppe vor meinen allsehenden Augen.
Zu den Freunden der CDU werd‘ ich jetzt wandere.

 

Ihr Leut ihr werd‘ es mir kaum glauben.
Die schwarzen Wähler hier in Rödermark
fühlten sich vor einem Jahr nicht mehr so stark.
So saßen im Keller der Turngemeinde
die ehemaligen Prinzen, wohl Eppertshäuser Feinde
und schmiedeten spätnachts noch Pläne:
Wie kriegen wir den Stadtrat wieder auf die Beene?
Da sollt doch tatsächlich einer vom Nachbarort
als Bürgermeister regier‘n in unser‘m Ort.
„Du Sascha, du bist doch der Protokollant,
bist mit dem Stadtrat, unserem Ex-Prinzen gut bekannt-
In de Bütt da hören dir alle zu
dich kennt ein jeder im ganzen Rodautal,
sprich zu den Wählern der CDU:
Sie sollen wählen, nur dieses Mal-
du rufst es laut von der Narren-Bühne-
geht alle hin zur Bürgermeisterwahl
und macht euer Kreuz beim Roland, von de Grüne„.
Wir werden dann in nur 2 Jahren
unseren Ex-Prinzen Jörg I. proklamieren
zum Bürgermeister, dem Wahren,
den können wir dann gratulieren.
Der Sascha sprach es 3-mal vor vollem Saal,
das Narrenvolk gehorchte in den tollen Tagen
und applaudierte minutenlang  jedes Mal.
Wie die Wahl ausging muss ich euch ja nicht mehr sagen.
   Ich hab' mit so was niemals Glück:
   Ich sag' nichts über Politik
So ist die Welt des Narrentums,
die Welt sie dreht und Narren laufen dumm herum.
Die Bankenwelt hatte vor Jahren ihre Krise,
man sprach von Wertverlust, von Dividendenschwund und gar von Miese.
Und Rödermark ist eine arme Stadt
in unserem reichen Hessenlande.
Ich habe es jetzt langsam satt,
was für eine blamable Schande.
Wo seit Jahren das gewinnbringende Gewerbe
nur nach Eppertshausen wird verlagert,
wundert man sich im Bürgermeisteramt,
dass die Stadt finanziell so abgemagert.
Der Magistrat hat die Trends nicht erkannt
und Schulden angehäuft wie kein anderer,
unter den Rettung-Schirm schlüpfte unsere Stadt
wir müssen sparen, sprach der Kämmerer.
Aber wie schaffen wir das nur -
der Konkurs war fast schon angekündigt,
doch vom Sparen keine Spur.
Die Bürger wurden kurzer Hand mal schnell entmündigt.
Gebühren erhöht und Steuern rauf
so ging es seinen gewohnten Lauf.
Dann stieg mehrmals aus der Rodauquelle
die gute Fee und stellte auf die Schnelle 
Millionen € von Land und Bund bereit,
die in die Kasse des Bürgermeisters reingeschneit.
Urberach wird frisch begrünt heuer,
Ober-Rodens Ortskern wird erneuert,
ein Feldschütz schnell mal angeheuert,
Jägerhaus, das helle Gemäuer
ist eigentlich nur ‘ne alte Scheuer -
zu renovieren wird auch teuer,
helfen könnt‘ da nur ein Feuer
oder ein anderes Ungeheuer.
Das Vereins-Schwimmen wird sehr teuer,
der Bürgermeister ist kein Neuer,
die Bürger zahl‘n die Straßensteuer.
Ich halte davon nicht ein Stück
Ich sag' nichts über Politik

Von unsrer Stavo-Versammlung erwähne ich nur das wesentlichste.
Letztes Jahr gab‘s keine Haushaltsberatung.
doch der Sprecher von der Anderen Liste,
er sitzt stets in der ersten Reihe,
möcht immer unsere Anträge negativ kommentieren.
Meist fehlen ihm dann die sachlichen Argumente,
wenn kein Photovoltaik ist im Spiel
führt seine Rede nicht zum Ziel.
Er erinnert dann die FREIEN WÄHLER
gerne an die Sitzung vor 3 Jahren im März.
Auf meiner Strichliste gibt‘s dann immer einen Zähler -
ihr Leut‘ das ist fürwahr kein Scherz.

Wir waren damals bei Haushaltsberatungen
vor der Abstimmung aus dem Saal gegangen.
Das war keine politische Finesse,
wir hatten plötzlich ein dringendes Verlangen
und während der Abstimmung auf‘m Topf gesesse.
Der S. G. von der AL hat das net vergesse
und hat bei jeder ordentlichen Stavo
statt sachliche Argumente zu benutze,
wieder und wieder dran erinnert - bravo,
es gern genutzt, um die Opposition runter zu putze.
Doch er bessert sich, der Gerl,
er ist ja auch ein netter Kerl. 
Denn im Jahr, welches gerade abgelaufen,
kamen nur 3 Striche auf meinen Zählerhaufen.

 Ach ich könnt so viel erzähle
z. B. von den rödermärker Genossen.
Die woll‘n heut im Bund die GroKo net wähle
oder von den Freie Demokraten,
die von Jamaika abgeraten.
Die AFD brauchen wir nicht
denn Alternativen sind immer in Sicht.
Allerdings alternativlos regiert die hiesige Macht,
die GroKo oder auch GrünKo(hl) genannt,
sie gewinnt gern jede Schlacht.
Diese schwarz-grüne Koalition,
wo der Schwanz mit dem Hunde wedelt,
beschert uns allerdings so manche Fehlinvestition,
so wird kurzerhand die Paramount-Ruine veredelt.

   Ich hab' für so was keinen Blick:
   Ich sag' nichts über Politik!
Der Roland Kern regiert seit Jahren
doch hab ich stets aufs Neu erfahren:
der Kerl treibt mit viel Geschick
sehr viel – nur keine Wirtschaftspolitik.
Es scheint, als sei von früh bis spät
das Folgende sein Stoßgebet:
Du lieber Gott lass nicht erkranken
mein Hirn mit allzu viel Gedanken,
die eine klare Richtung haben,
schenk mir statt aller andern Gaben
auch weiterhin die Fähigkeit,
dass ich im Zweifel nix entscheid‘
und abwart‘ bis kein Hahn mehr kräht,
Bis dahin ist es eh zu spät
die Dinge wirklich klar zu machen.
Ihr Leut‘ – das war’s ihr dürft gern lachen.

Noch eines zum Schluss und dann schnell ein Adieu,
bevor wir heimlaufen durch den Schnee.
Am Anfang sprach ich Liebe, Leben, Politik
fasse ich jetzt in meinen Blick.
Doch was soll ich von Lieb‘ erzählen,
da mich schon lange nicht mehr quälen
der Jugend Leid, der Jugend Scherzen,
mich plagen höchstens Rückenschmerzen.
Das Thema Liebe überlass ich andern
und werde daher weiter wandern,
bemüht in meines Dichtens Streben
es aufzufassen – ja – das Leben.
Das Leben – ja – das Leben – ja
das is‘ ja alles wunderbar.
Jedoch, wenn ich es recht bedenke,
was zählt im Leben…..aaah…die Getränke,
darin find ich schon wieder Trost,
in diesem Sinne noch mal: Prost.
 Ich werde langsam alt
für diesen unliebsamen Job
ich gehöre halt nicht mehr
zu den „Over the top“,
doch unsere Jugend stimmt mich froh.
Wir FREIE WÄHLER sind bereit für neue Taten
und wachsen immer weiter so.
Die Zukunft wird zeigen welche Daten,
bestimmen unsere Politik
mit erfahrenem Geschick.

Doch nun muss es geschehen
und ich sage es hier ganz  leise.
Es geht hier zu Ende
mit meiner narrenhaften Reise.
Jetzt ist wirklich Schluss
mit all diesem politischen Quatsch.
Ich gebe auf,
bei all diesem informellen Matsch.
Der Peter aus Orwisch
lässt hier nun das Reden sein.
Hebt Euer Glas und stoßt mit mir an
auf unseren fantastischen Verein.

FREIE WÄHLER Neujahrstreff

Die FREIEN WÄHLER hatten am 20.01.2018 zum traditionellen Neujahrstreffen Mitglieder, Sympathisanten, Freunde und Bürger/innen Rödermarks wieder in das Naturfreundehaus Bulau geladen. Erfreulich viele Gäste waren der Einladung gefolgt, von denen. einige trotz des ungemütlichen Wetters den Weg auf den höchsten Berg Rödermarks vom Bahnhof Urberach aus mit einer kleinen Wanderung verbunden und sich Appetit für das auf sie wartende Abendessen geholt hatten. Besonders gefreut haben sich die Gastgeber über die zahlreich erschienenen Ehrengäste. Von CDU, SPD und FDP waren mit den Herren Hartung, Diekmann, Karademir, Kruger und Dr. Werner sowie Frau Demiral und Frau Basar vom Ausländerbeirat hochrangige Vertreter aus Parteivorstand und Fraktion erschienen dazu von den Jungen Freien Wählern Kreis Offenbach  Laura Schulz sowie der stellvertretende FW Bundesvorsitzende Rudolf Schulz. 

Nach einer kurzen Begrüßung durch den FWR Vorsitzenden des Wahlvereins und der Fraktion, Peter Schröder, übernahm es Pressesprecher Siegfried Kupczok mit  einem Rückblick das Jahr 2017 aufzuarbeiten. Die außergewöhnlichen Bürgermeisterwahlen mit ihren speziellen parteipolitischen Randbedingungen und Auswirkungen, die sogenannte Neubewertung der politischen Landschaft in Rödermark, die trotz anderslautender Wahlaussagen dann doch beschlossene Straßenbeitragssatzung, der Umgang der Parlamentsmehrheit mit der Opposition und einiges mehr gaben genug Stoff für einige Seitenhiebe in Richtung Koalition. Diesen Faden nahm später Peter Schröder auf, der wieder zur Freude und Erheiterung der Gäste passend zur Narrenzeit die politische Landschaft Rödermarks gekonnt in  launige Verse verpackt skizzierte, wobei die Koalitionsparteien einmal mehr freundliche Worte zu hören bekamen.
Zuvor hatte Vorstandsmitglied und Vorsitzender der Jungen Freien Wähler, Jan Sittig, über Gründung und Entwicklung der FWR- Jugendorganisation referiert und für neue Mitglieder geworben. In einer kurzen Rede hob der FWR-Kreisvorsitzende Rudolf Schulz die positive Entwicklung, die die FREIEN WÄHLER Rödermark seit der Gründung bis heute genommen haben, hervor und blickte voraus auf das 10-jährige Jubiläum im Jahr 2020.
Trotz des mühsamen Weges, den die FWR in der Oppositionsarbeit gehen muss, sind alle Mitglieder und im Besonderen die Fraktion und Stadtrat Manfred Rädlein voll motiviert den eingeschlagenen Pfad der sachorientierten Politik weiterzugehen. Der Zuspruch in persönlichen Gesprächen und die immer gut besuchten Sitzungen der FWR-Bürgerfraktion geben Anlass weiter positiv in die Zukunft zu blicken.
Mit vielen angenehmen Gesprächen, guten Speisen und Getränken verging der Abend wie im Fluge. Positiv gestimmt traten die Teilnehmer den Heimweg an mit dem Ausblick auf spannende vor uns liegende Wochen.